Version 1.21.0
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kopfwehkalender.ch entstand
aus einer Idee, welche ihren Ursprung einerseits in regelmässig wiederkehrenden,
glücklicherweise eher leichten Migräneattacken und andereseits
in der Arbeit an einem Webauftritt für einen in der Schweiz ansässigen
Pharmaproduzenten fand. Neben vielen anderen Produkten und Präparaten
beinhaltete das Sortiment dieses Konzerns auch ein Medikament gegen Migräne.
Mein Interesse weckte aber weniger die Produkteseite als viel mehr ein kleines
"Mini-Web", welches Gegebenheiten rund um die Migräne abhandelte
und mich so erstmals auf das führen eines Kopfwehkalenders aufmerksam
machte.
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Mein erster Arztbesuch infolge Kopfschmerzen und damit verbundener
Übelkeit datiert aus meinem 18ten Lebensjahr. Damals schleppte
mich meine Mutter zum Arzt, welcher mir mit einer Tablettenkur nicht
zu helfen vermochte und die Migräne auf meinen Schokoladenmissbrauch
zurückführte. Tatsächlich ass ich weiter Schokolade,
das Kopfweh blieb, einen Zusammenhang konnte ich nicht ausmachen.
Die Jahre vergingen, ohne dass ich in irgendeiner Art und Weise dem
Übel auf den Grund zu gehen versucht hätte. Dann aber trat
ich meine erste Stelle als WebPublisher an und wurde so mit eben dieser
Pharmaseite beauftragt.
Die Idee eines Tagebuchs gefiel mir, die Vorlagen, welche man da und
dort als Word oder PDF-File herunterladen konnte dagegen waren eine
einzige Katastrophe. Einerseits sehr unvollständig, andererseits
ein unverhältnismässiger Aufwand, all die gesammelten Daten
auch nur annähernd sinnvoll auszuwerten. Die Idee, eine computerbasierte
Datenbank zu erstellen und über einen Webbrowser zu bewirtschaften,
nahm immer mehr konkrete Formen an.
Dann aber kam ein Zufall dazwischen. Durch eine Infektion unserer
Computersysteme durch einen Virus konnten wir zwei Tage unserer Arbeit
nicht nachgehen. Ich konnte mich sehr gut damit abfinden, noch dazu,
da diese beiden Tage auf den Donnerstag und Freitag fielen. Doch,
wie könnte es anders sein, am Freitag überkam mich eine
meiner Migräne-Attacken, was mich stutzig machte, da ich diese
doch seit jeher, oder zumindest seit der Zeit, in der ich von zu Hause
ausgezogen war und meinen eigenen Haushalt gegründet hatte, nur
immer Sonntags über mich kamen.
Was also, ausser der Tatsache, dass ich an diesem Freitag wie an normalen
Sonntagen frei hatte, war an jenem Tag anders als an allen anderen
Wochentagen, beziehungsweise wo liessen sich Analogien zu den Sonntagen
finden. Nach reiflichem Überlegen und dem Betrachten meines Schoggi-Milch
Schnurrbartes im Spiegel fiel mir auf, dass ich jeweils Sonntags genüsslich
ein grosses Glas Milch mit Kakao trank. An den übrigen Tagen
fand ich dazu einfach keine Zeit. An diesem freien Freitag also sah
ich mich ebenfalls mit einem wunderbaren und kühlen Glas Milch
- wie auch mit der Migräne - konfrontiert.
Wehmütig beschloss ich also bis auf weiteres auf Milch zu verzichten
und siehe da, die allmonatlichen Migränefälle verschwanden
und lösten sich mit einem nur noch alle 3/4 Jahre vorkommenden
Erscheinen zwar nicht ganz in Nichts, dafür aber in ein sehr
erträgliches Mass auf.
Somit sah ich zu diesem Zeitpunkt die Notwendigkeit für eine
Umsetzung meiner Idee als nicht mehr gegeben und freute mich meiner
neu gewonnenen Freiheit.
Viele Jahre und einige Erfahrungen später aber keimte diese Idee
erneut auf. Auch wenn ich meinen Weg aus dem mit Übelkeit verbundenen
Kopfschmerz gefunden habe (fehlt nun nur noch ein Konzept gegen meine
Verspannungs-Kopfschmerzen), habe ich meine Vision von damals in die
Tat umsetzen können und hoffe, dass auch Sie mit der Hilfe dieses
Kopfwehkalenders Ihrem Schmerz Einhalt gebieten können!
Kürzlich habe ich doch tatsächlich - nach zwei Jahren Abstinenz
- wieder einmal versucht, Milch zu trinken. Und die Übelkeit
blieb aus! Zwar wage und möchte ich nicht mehr Tag täglich
meine Dosis Milch. Aber es ist doch schön zu Wissen, dass mich
mein Lieblingsgetränk von damals nicht mehr wirklich krank macht!
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